Alive in Joburg (Kurzfilm) – Grundlage für die Adaption zu District 9

Im Jahre 1990 wohnt eine Vielzahl außerirdischer Flüchtlinge in Johannesburg, es entstehen jedoch Spannungen, als sie auch in andere Gebiete dringen und dort Strom und andere Sachen stehlen.

Als sie auf die Erde kamen hat man sie vorerst gastfreundliche behandelt, da sie sehr fortschrittliche und überlegene Technik besitzen, was man im Film durch gute Effekte sieht, zum Beispiel das Alien im Anzug, welches Autos auf Angreifer wirft.

aij2 Kopie Alive in Joburg (Kurzfilm)   Grundlage für die Adaption zu District 9

Dieser Kurzfilm von Neill Blomkamp zeigt aus der Handkameraperspektive die Zustände in der Stadt, in diesem fiktiven Szenario und geht dabei metaphorisch auf die Rassendiskriminierung ein – in diesem Fall, dass die Aliens sich unterordenen müssen.

Ich finde, dass durch den dokumentarischen Stil der Film sehr viel Athmosphäre bekommt und alle Interviewten wurden zu einer echten Flüchtlinssituation befragt, was aber so geschnitten wurde, dass es rüberkommt als würden sie über die Außerirdischen reden.

Man sollte sich diesen Film einmal ansehen, falls man ihn noch nicht kennt und “District 9” gut fand, wie ich. Es ist spannend zu sehen wie aus so einer kleinen aber guten Geschichte ein Film in Spielfilmlänge wurde.

Alive In Joburg – Neill Blomkamp from Spy Films on Vimeo.

Genre: Science-Fiction, Kurzfilm

Regie & Drehbuch: Neill Blomkamp

Länge: 6 Minuten

FSK: Ungeprüft

Jahr: 2006