Unerträglich (Kurzfilm)

“Ich mach den Job schon ´ne ganze Weile. Glauben Sie mir ich hab schon ´ne Menge Scheiße gesehen, mehr als ich ertragen konnte. Was ist nur mit uns Menschen los…?” (Kommisar Beck)

Nach einem Kindsmord emitteln die Kommisare Bergmann und Beck. Doch vom Täter fehlt jede Spur, genauso wie vom Vater des Kindes, was die Ermittlungen zum Stillstand bringt.

Kommisar Beck befürchtet, dass der Vater sich selbst auf die Suche nach dem Mörder gemacht hat und somit nicht aufzufinden ist… .

Szene 3 Kopie Unerträglich (Kurzfilm) © MFiNVERSUS Entertainment (wie auch Beitragsbild)

Wie weit geht ein Mensch, wenn sein Kind ermordet wurde und er niemanden mehr hat? Lässt er die Polizei ermitteln, oder geht er auf eigene Faust auf die Suche nach dem Verbrecher?

Marcello Filippelli thematisiert in diesem Film Selbstjustiz, die selbst Kommisar Beck durchaus verstehen kann, auf eine harte und eindringliche Weise, jedoch mit sehr hohem Fingerspitzengefühl.

Der komplett eigenfinanzierte Film, mit schauspielerischer guter Leistung, hat in den zehn Minuten sehr viel Spannung und Dramatik – mehr als in so manchem Fersehkrimi.

Die Musik von Stefan Magasitz bringt zusätzliche Athmosphäre, was mir ausgezeichnet gefällt.

Somit ist er eine echte Empfehlung für Leute die Tiefgang in Krimis wollen.

Genre: Krimi

Regie & Drehbuch: Marcello Filippelli

Länge: 10 Minuten

FSK: k.A.

Jahr: 2011